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Ernährung
- Bartagamen sind Lauerjäger und fressen nahezu alles was sie überwältigen können.
- Auf dem Speiseplan steht diverse Wirbellose Tiere, Nager, Frösche, Jungvögel, Insekten, Reptilien und auch eigene, kleinere Artgenossen. Der Pflanzliche Anteil bei jungen Tieren wird mit ca. 70% beschrieben. Im Alter sind es etwa 50%. Der Bartagame (in der Wildbahn) durchführt den Zungentest, welcher mit dem Jacobson-Organ verbunden ist, um zu prüfen ob die Pflanze essbar ist und nicht Giftig. Kannibalismus ist beobachtet worden aber nicht bei allen Tieren verbreitet. Dies passiert meistens nur wenn der Tierhalter jung und Alttiere in einem Terrarium hält, wo das junge Tier nicht schnell fliehen kann.
- Futtertiere
- Lebendfutter aus den Zoohandlungen wie Heimchen, Grillen, Heuschrecken und Schaben sollten für ein paar Tage hinweg angefüttert werden, um einen guten Nährwert für die Bartagamen zu gewährleisten haben. Dies bezeichnet man als "gut-loading". Frisches Gemüse und Obst ist da sehr gut geeignet, welches auch für Bartagamen geeignet ist. Man kann aber auch Hundeflocken, Kükenaufzuchtfutter und Fischfutter verwenden.
- Zophobas, Wachsmottenlarven und Mehlwürmer sollten mit Vorsicht verfüttert werden, da sie ein sehr hohen Fettgehalt (Wert) haben. Man sollte diese Futtertiere nur als Leckerli oder bei Fressverweigerer verfüttern. Wer diese Tiere an Bartagamen verfüttert hat wird schnell feststellen das sie diese Art von Futter lieben. Bei zu hoher Verfütterung dieses Futtertiers kann der Bartagame Leberschäden bekommen. Mehlwürmer zeigen noch ein anderes Problem auf, durch ihr nicht gutes Kalzium-Phosphor-Verhältnis können Verstopfungen bei Bartagamen hervor gerufen werden. Der Zophobas hat einen besseren Nährwert, aber durch seine Beißzangen kann der Bartagame im Magenbereich verletzt werden.
- Das nächste Thema wird nicht jedem gefallen und begeistern, ist aber nun mal auch in der Natur des Bartagamen. Die Verfütterung von Babymäusen oder Babyratten. Ich geben den Leuten recht daß es nicht zwingend erforderlich ist diese Futtertiere zu verfüttern. Aber nach einer sehr schweren Eiablage oder Krankheit kann man dadurch dem Bartagamen schneller lebenswichtige Stoffe zu zuführen.
- Das Hauptproblem des erst Bartagamen Besitzer ist wohl, wie viel soll ich verfüttern. Vorab sollte sich jeder nochmals in Erinnerung rufen das der Bartagame in der Natur ein Lauerjäger ist und alles frisst was er bekommen kann. Da es in der Natur, keine täglich gleichermaßen gedeckten Tisch gibt, muss der Bartagame vorsorgen und fressen was er bekommt. Das gleiche verhalten wird er also auch im Terrarium zeigen, fressen bis zum umfallen, was wir aber nicht wollen. Eine generelle Futter Menge zu nennen wäre sehr vermessen. Jeder Bartagamen Haltern muss nach Größe und arte seines Tieres eine Menge finden, die sein Tier nicht aus dem Rahmen sprengt, beim Menschen würde man da wohl auf die obligatorischen Rettungsringe achten. :-). Im Ernst, beim Futtern ist das Motto nach maßen und weniger ist manchmal mehr. Bartagamen Halter müssen ihr Tier beobachten, um dessen Wohlbefinden beurteilen zu können.
Wasser
Bei guter Ernährung nimmt der Bartagame eine Menge Flüssigkeit mit dem Salt etc. auf. Ein Wasserschale sollte im Terrarium nicht fehlen, was aber nicht zwingend bedeutet das der Bartagame dort auch trinken geht. Die Wasserschale hat mehr den Zweck bei der Nachtabsenkenden Temperatur die Luftfeuchtigkeit zu heben, welche natürlich nützlich für das Tier ist.
- Vitamine
- Vitamin zufuhr Futtertier kann und sollte man ab und zu mit einem guten Vitaminpulver bestreut werden. Aber dies auch in Maßen, da man durch eine Überdosierung dem Tier auch schaden kann. Zufütterung von Sepiaschale ist anzuraten. Was nützt der beste Kalzium zufuhr, wenn das Tiere dies nicht in den Knochen einlagern kann, um dies zu gewährleisten ist es dringend erforderlich das das Tiere eigene D3 Vitamine produziert. Dies erreicht man durch UV Bestrahlung mit einer Handelsüblichen UV Terra-Beleuchtung. Wie sich auch jeder vorstellen kann ist die UV Bestrahlung gerade beim Nachwuchs wichtige
| Hauptfutter | Zum Hauptfutter in kleinen Mengen dazu gegeben. | Nicht Empfehlenswerte Futtermittel die sogar Teilweise Giftig für das Tier sein können. |
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(Alle Bilder auf dieser Seite wurden mit der Nikon D-50 und dem Objektiv Nikon AF-DX 18-55mm 1:3.5-5.6 gemacht)
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Letzter Update dieser Seite am 9 April 2009