-
-

- Hier stelle ich Ihnen einige unserer heimischen Schlangen vor
- Aspisviper - Vipera aspis
- Äskulapnatter (Elaphe longissima)
Glatt- oder Schlingnatter (Coronella austriaca)
- Kreuzotter Vipera berus
- Ringelnatter (Natrix natrix)
- Würfelnatter (Natrix tessellata)
- Ringelnatter (Natrix natrix)
- Kreuzotter Vipera berus
- Äskulapnatter (Elaphe longissima)
- Aspisviper - Vipera aspis
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Aspisviper - Viper aspis 
Aspisviper - Viper aspis - Vorkommen/Verbreitung: Aspisviper wird als die "eigentliche“ europäische Giftschlange benannt. Die Aspisviper kommt nur hier vor, vorwiegend in weiten Teil von West-, Mittel- und Südeuropa (Nordspanien, Frankreich, Schweiz, Italien, Schwarzwald). Lebensraum sonnige, trockene und steinige Hänge. Diese Schlange ist tagaktive (bis in eine Höhe von 3000 m).
- Typische Merkmale: Die Schnauze der Aspisviper ist am vorderen Teil etwas nach oben gezogen (Gegensatz zur Sandviper fehlt das Horn). Die Grundfarbe der Aspisviper ist sehr variabel. Männchen haben hellgrau mit schwarzem Wellen- oder Zickzackband auf dem Rücken. Weibchen graubräunlich mit leichter Bandzeichnung. Vom Kopf abgesetzt ist der Körper. Der Körper hat eine Länge von 60-70 cm.
- Gefahr: Schlangenbisse passieren vorwiegend durch provozieren.
- Symptome: Ausgesprochen selten kommen Lebensbedrohliche oder tödliche Schlangenbisse vor.
Vergiftungserscheinungen sind größten teils lokaler Natur. Die Schmerzen sind nicht stark. Ca. zwei Stunden nach dem biss tritt eine Schwellung auf. Der biss der Aspisviper kann eine Lähmung verursachen, sowie Krampfe, Herzklopfen, Erbrechen, Bewusstseinstrübung mit Schwindelgefühlen. - Erste Hilfe: Betroffene Extremität: absolut Ruhigstellen. Am besten Schiene und flach Lagen. Ruhe bewahren! Nicht an der Wunde arbeiten (nicht aussaugen oder ausschneiden, keine Stauungs- oder Kompressionsverbände) Sofortiger Transport zum Arzt oder in die nächste Klinik. Eventuell Schock Lage durchführen. Beim Arzt oder im Krankenhaus erhält der Patient ein Antiserum verabreicht.
---------------------------------------------------------------------------------------------------
Äskulapnatter - Elaphe longissima

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
xxxxxxxxxxxxxxxxTextxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
---------------------------------------------------------------------------------------------------
---------------------------------------------------------------------------------------------------
Kreuzotter - Vipera berus
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
| ![]() |
Kreuzotter - Vipera berus - Verbreitung/ Vorkommen: Mittel-, Nord- und Osteuropa. In Deutschland (Niederrhein und Norddeutschen Tiefebene), Taunus und Spessart, Hochschwarzwald und Alpenregion. Kühle und feuchte Lebensräume (Moore) bevorzugen die Kreuzotter, sowie auch Heide und lichte Wälder. Der Viper bestand ist in Europa bedroht (unter Artenschutz) durch Zerstörung der Lebensräume (Landwirtschaft etc.).
- Merkmale: Aussehen: Grundfarbe hell, Grau-Gelb-bis Brauntöne und rötlich. (Färbung und Zeichnung sind variabel). Rückenzeichnung dunklen Zickzack-Band. Wenig abgesetzter ovaler Kopf mit abgerundeter Schnauze. Spaltförmige Pupille. Selten mehr als 60-70 cm Länge. Die Schlingnatter (Ungiftig) wird durch ihrer dunklen, flecken-oder streifenförmigen Rückenzeichnung von Laien leicht mit der Kreuzotter verwechselt. Kreuzottern sind tagaktiv, bei heißen Temperaturen eher dämmerungs- oder nachtaktiv. Bodenbewohnend,
- Giftige Organe: Gift Art: Verschiedener Enzyme und hämorrhagischer Faktoren. Der Biss ist schmerzhaft und weißt zwei symmetrischen ca. 1-11/2 cm auseinanderliegenden Biss stellen vor.
- Symptome: Lokal Schwellung mit blauroter Verfärbung. Schmerzen in der Umgebung der Bissstelle. Folgen können sein, Entzündungen der regionären Lymphknoten und -Bahnen (Sowie Allgemeinerscheinungen von Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Schweißausbrüchen und schnellem, fadenförmigen Puls und Blutdrucksenkung bis zum Kollaps). Auch Atembeschwerden (tödliche Atemlähmung möglich). Meisten, allerdings durch geringen Giftapplikation zu keinen nennenswerten und/oder schwerwiegenden Vergiftungssymptomen. Lebensbedrohliche Vergiftungen oder sogar Todesfälle sind sehr selten. Gefährdet personengruppen sind alte Menschen sowie klein Kinder.
- Erste Hilfe: Betroffene Extremität: absolut Ruhigstellen. Am besten Schiene und flach Lagen..Ruhe bewahren! Nicht an der Wunde arbeiten (nicht aussaugen oder ausschneiden, keine Stauungs- oder Kompressionsverbände) Sofortiger Transport zum Arzt oder in die nächste Klinik. Schlangengift-Antiserums werden meistens nicht mehr verabreicht, da eine Gefahr des Serumschocks größer ist als die Giftwirkung. Serumgabe wird immer von der Schwere der Vergiftung abhängen. Bei Erwachsenen dauert die vollständige Wiederherstellung (Genesung) meistens mehrere Wochen bis Monate, Schwellung der betroffenen Extremität kehrt immer wieder zurück, sowie Schmerzen über einen langen Zeitraum.
---------------------------------------------------------------------------------------------------
5
xxxxxxxxxxxxxxxxTextxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Weitere Informationen hier ![]()
---------------------------------------------------------------------------------------------------
6
xxxxxxxxxxxxxxxxTextxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
(Alle Bilder auf dieser Seite wurden mit der Nikon D-50 und dem Objektiv Nikon AF-DX 18-55mm 1:3.5-5.6 gemacht)
©2009 www.schlangen-glanzdorf.com ®
Letzter Update dieser Seite am 9 April 2009
Glatt- oder Schlingnatter (Coronella austiaca)
| xx | xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
|
x
