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Der Skorpion-Stich
Skorpione sind fast in allen Erdteilen vertretenen, bis auf der Antarktis. Nur 25 Skorpionarten der ca. 1450 können für den Menschen gefährlich werden.

Sehr giftige Exemplare wie die Tityus-Arten finden wir in Brasilien. Wie auch die Centrusoides-Arten in Mexiko, Androctonus-Arten, Buthus occitanus, Leirus quinquestriatus aus Algerien, Tunesien und Marokko. Die größten Skorpione aufkommen ist in Nordafrika, Süden von den USA und Mexiko. Auf ca. 3.000 bis 4.000 Todesfälle pro Jahr Weltweit kommen auf die Rechnung des Skorpions.
Durch Spinnen und Skorpionen werden mehr Menschen verletzt als durch Schlangen.
Vergiftungssymptome:- Skorpione verursachen einen schmerzhaften Stich. In der der Regel setzt der Schmerz sofort nach dem Skorpionstich ein. Systemische Symptome treten meist nach ca. 5-25 Min ein. Durch sehr gefährlichen Skorpion Arten können sich folgende Vergiftungssymptome zeigen: Krämpfe, Übelkeit und Erbrechen, Schwitzen, Bluthochdruck, Verwirrtheit, Unruhe, undeutliche Sprache, Schluckbeschwerden und Störungen, unkontrollierte Extremitäten Bewegungen, Herzversagen und Atemstillstand. Kinder sind gewöhnlich besonders schwer betroffen.
Erste Hilfe:
- Hat ein Skorpion Zugestochen, welche Art auch immer, Skorpione sind immer Giftig, jeder auf seine Art. Starke schmerzen verursacht auch der minder giftige Skorpion. Deshalb immer umgehend nach einem Skorpionen stich das Krankenhaus und/oder Arzt aufsuchen. Dem Krankenhaus die Art und Bezeichnung des Skorpions mitteilen. Wenn die Art nicht bekannt sein sollte das Tier in einem sicherem Behältern mitnehmen, dadurch wird die Identifizierung der Art erleichtert und der Arzt kann gegeben falls wenn nötig ein entsprechendes Antiserum verabreichen. Nach dem Stich den Betroffenen ruhigstellen und beruhigen. Sollte ein Ringfinger gestochen worden sein, den Ring schnellst möglich entfernen (bevor die Schwellung entsteht). Abbinden, Kompressionsmethoden, oder gar Ausschneiden der Stelle wo der Skorpion zugestochen hat sind zu unterlassen, dies würde nur weitere Komplikationen hervorrufen. Der Stiche eines „harmloseren“ Skorpions (mindergiftig) können schon allergische Reaktionen hervorrufen. Deshalb wie schon erwähnt, bei jedem Stich ein Krankenhaus und/oder Arzt aufsuchen.
- In Skorpion reichen Gegenden ist immer im Freien mit Skorpionen zu rechnen. Skorpione sind Nachttiere und durch ihren abgeplatteten Körper fällt es ihnen nicht schwer sich in die kleinste Ritze einzuquartieren. Es gibt auch Arten die sich im Sand eingraben. Skorpione sind im allgemeinem nicht angriffslustig, sie ziehen sich bei Gefahr meistens zurück. Der Stich seine letzte Verteidigungswaffe. Die meisten Unfälle mit Skorpione kommen durch Zwangsnotlages des Skorpions. Man tritt auf ihn oder drängt ihn in eine ausweglose Situation. Sollte sich ein Skorpion mal auf einen Menschen verierren, sollte man nicht auf ihm schlagen, sonder mit der flachen Hand oder mit einem Gegenstand (Zeitung) ihn abstreifen.
- (Eine Faustregel aber nicht bindend) Schwanz-Scheren-Verhältnis:
- Skorpion in gefährlich und ungefährlich einzustufen ist für dem Laien nicht leicht. Es gibt da aber Merkmal die man sich merken kann, die sind aber keine Sicheren Anhaltspunkte der Richtigen Einstufung der Giftigkeit des Skorpions. Die meist ungefährlichen (mindergiftigen) Skorpione besitzen große Scheren. Nach dem Moto; Wer große Scheren besitz ist auf Gift nicht angewiesen. Gefährliche Skorpione besitzen oftmals im Verhältnis zu dem mit einem Giftstachel versehenen Schwanz schmälere, scherenartige Zangen oder aber auch beides ist gleich breit. Hingegen haben weniger gefährliche Arten Zangen, die wesentlich breiter und kräftiger als der Schwanz sind.

(Alle Bilder auf dieser Seite wurden mit der Nikon D-50 und dem Objektiv Nikon AF-DX 18-55mm 1:3.5-5.6 gemacht)
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Letzter Update dieser Seite am 9 April 2009