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Das Verbreitungsgebiet des Python regius erstreckt sich über weite Teile West- bis Zentralafrika, Senegal, Uganda, Ghana, Benin, Togo. Der Python wurde aus folgende Ländern ausgeführt: Sierra Leone, Senegal, Gambia, Ghana, Burkina Faso, Togo, Elfenbeinküste, Zaire, Kamerun, Sudan, Uganda, Benin, und Nigeria. In den Bereichen Elfenbeinküste, Ghana, Togo und Benin wurde die größte Anzahl von Python gefunden und dürfte somit die größte Population dichte haben. Hinsichtlich der Anpassungsfähigkeit ihres Habitates, besiedelt diese Art den geschlossenen tropischen Regenwald sowie die Savannen und landwirtschaftliche Gebiete auch Randbereiche von Siedlungen werden nicht gemieden. Aber zum größten Teil bewohnt die Königspython die Savannen West-Afrikas.


Diese Tiere kommen hauptsächlich in Gebieten mit gras- und baumähnlichen Strauchbewuchs vor, wo sie tagsüber vorzugsweise in verlassenen Nagetier- oder Termitenbauten sich aufhalten. Solche Verstecke bieten ganzjährig ein relativ konstantes Klima (Temperatur und Luftfeuchtigkeit). Landwirtschaftliche Gebiete sind ein Paradies für den Königspython, da sich dort entsprechend viele Schadnager aufhalten, die ihm als Nahrungsquelle dienen und deren Bauten er als gute Verstecke nutzen kann. Ein Lebensraum von Python regius sind auch die tropischen immergrünen Feuchtwälder, im Süden von Westafrikas.

Der Jungle und High contrast Python Variante kommt aus diesem Bereich. Es ist sehr schwer, diese überwiegend dämmerungs- und nachtaktiven Tiere in diesen Feuchtwäldern zu finden.

 
     

Daraus resultiert dass ihr gesichertes Vorkommen in diesem Biotop erst seit kurzem bekannt geworden ist. Nach Berichten sind diese Tiere aus den Waldgebieten kräftiger gelb gefärbt als die aus dem Buschland. Der Python lebt in verstecken und ist dämmerungs- sowie Nachtaktiv. Die Jagdmethoden im Freiland sind bei dieser Gattung noch unbekannt. Die Tagesaufenthaltsorte der Königspython sind verstecke, meist in Termitenhügel oder Nager bauten. Bei jungen Individuen kommt es vor das man sie klettern sieht, ältere Königspython sind überwiegend bodenbewohnend.


 

   

Der Name „Ball Python“ oder Shame snake beschreibt, dass sich die Schlange bei Bedrohung oft eng zusammenrollt und den Kopf in die Mitte zwischen den Körperschlingen steckt und somit schützt. In der Trockenzeit von November bis Februar/März ist der Python deutlich inaktiver und kaum außerhalb seines Versteckes anzutreffen, in dem er sich zu dieser Zeit fast ausschließlich aufhält.

 Verstecke spielen auch eine große Rolle bei der Brut der weiblichen Tiere, da dort, wie bereits erwähnt, fast konstante klimatische Bedingungen (Temperatur und Luftfeuchtigkeit) vorhanden sind.

Es kann vorkommen das gleiche mehrere trächtige Weibchen das gleiche Versteck aufsuchen um ihre Schlangeneier abzulegen. Zu Beginn der Regenzeit ist der Königspython häufiger außerhalb seines Verstecks und auch des Öfteren am Tage anzutreffen. Der Python regius ist ein typischer Bodenbewohner, durch seinem Körperbau sowie seinem Gewicht wird davon ausgegangen, das er ein schlechter Klettern ist. Sollte man doch wieder erwarte eine Python auf einem Baum oder in einem Gebüsch anfinden ist dies mit großer Wahrscheinlichkeit ein Männchen.

        

(Alle Bilder auf dieser Seite wurden mit der Nikon D-50 und dem Objektiv Nikon AF-DX 18-55mm 1:3.5-5.6 gemacht)

©2009 www.schlangen-glanzdorf.com ®          Letzter Update dieser Seite am 9 April 2009 

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